Am Anfang prasseln ziemlich viele Informationen auf jemanden herein, der mit der Imkerei anfangen möchte. Dies kann mit unter auch ziemlich er- oder abschreckend sein. Als wir das erste mal etwas in den verschiedenen Imkerforen gestöbert haben, wurde uns schnell klar, dass der ungeteilte Brutraum der Dadantbeute unser Favorit ist. Und da Dadant immer so ein wenig mit Buckfast in Verbindung gebracht wird, wollten wir uns der Buckfast nicht entziehen.
Aber leider ist es im Leben nicht so einfach. Wenn wir uns mit Imkern aus der Region unterhalten haben, haben dieses spätestens wenn wir das Wort "Buckfast" in den Mund genommen haben, die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Es fielen dann Aussagen wie: "Was wollt ihr denn mit solchen Bastarden? Nehmt lieber Carnica, die sind wesentlich besser." Wenn man die Imker dann gefragt hatte, was genau denn an der Carnica besser sei, kamen selbst für mich als Anfänger nur Antworten, die mich wenig überzeugen konnten: "Die Carnica ist besser angepasst an den Lebensraum hier", "Die Buckfast frisst dir die Haare vom Kopf" oder auch "Was machst du, wenn du dringend mal ne neue Königin brauchst?". Erstaunlicherweise waren das alles reine Carnica Imker, die nach eigenen Aussagen noch nie ein Buckfast Volk besessen haben; immer nur befreundete Imker oder Bekannte, die von ihren Erfahrungen berichtet haben. Ein Imker aus einem Ort in der Nähe war nicht direkt gegen Buckfast, er bat mich aber, ihm das nicht an zu tun, weil er seine Königinnen am Stand begatten lässt und er Angst hatte, dass eine Mischung aus Carnica und Buckfast sehr aggressive und stechlustige Bienen hervorbringt.
Dies alles hatte uns gezeigt, dass man sich (anscheinend) die Entscheidung doch nicht so einfach machen kann und dass wir uns wohl noch ein wenig mehr mit der Wahl der Bienenrasse beschäftigen mussten.
Aber leider ist es im Leben nicht so einfach. Wenn wir uns mit Imkern aus der Region unterhalten haben, haben dieses spätestens wenn wir das Wort "Buckfast" in den Mund genommen haben, die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Es fielen dann Aussagen wie: "Was wollt ihr denn mit solchen Bastarden? Nehmt lieber Carnica, die sind wesentlich besser." Wenn man die Imker dann gefragt hatte, was genau denn an der Carnica besser sei, kamen selbst für mich als Anfänger nur Antworten, die mich wenig überzeugen konnten: "Die Carnica ist besser angepasst an den Lebensraum hier", "Die Buckfast frisst dir die Haare vom Kopf" oder auch "Was machst du, wenn du dringend mal ne neue Königin brauchst?". Erstaunlicherweise waren das alles reine Carnica Imker, die nach eigenen Aussagen noch nie ein Buckfast Volk besessen haben; immer nur befreundete Imker oder Bekannte, die von ihren Erfahrungen berichtet haben. Ein Imker aus einem Ort in der Nähe war nicht direkt gegen Buckfast, er bat mich aber, ihm das nicht an zu tun, weil er seine Königinnen am Stand begatten lässt und er Angst hatte, dass eine Mischung aus Carnica und Buckfast sehr aggressive und stechlustige Bienen hervorbringt.
Dies alles hatte uns gezeigt, dass man sich (anscheinend) die Entscheidung doch nicht so einfach machen kann und dass wir uns wohl noch ein wenig mehr mit der Wahl der Bienenrasse beschäftigen mussten.
Also haben wir angefangen zu recherchieren und zu lesen.
Dabei sind wir natürlich auch etwas tiefer in die Geschichte hinter die Bienenrassen eingestiegen.
Die in Deutschland wohl am stärksten vertretene Rasse ist die Carnica, gefolgt von der Buckfast. Es gibt noch weitere Rassen, die in Deutschland aber nur eine Minderheit vertreten. Da wir uns zu den Anfängern zählen, werden wir natürlich nicht mit ner exotischen Biene anfangen, sondern schön brav erstmal mit dem, wo man Hilfe bekommen kann lernen und da bleiben noch 2 Rassen auf der Liste stehen, auf die wir nun im Folgenden eingehen möchten:
Die Carnica (eigentlich Kärntner Biene) ist eine Unterart der Westlichen Honigbiene und somit natürlich entstanden. Sie hat sich nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland schnell verbreitet, aufgrund ihrer Fähigkeit mit warmen Sommern und kalten Wintern gut zurecht zu kommen. Bei ihrer Verbreitung hat sie aber auch die Dunkle Europäische Biene fast komplett verdrängt, aufgrund ihrer höheren Volksstärke und damit auch höheren Honigertrags. Diese Art hat aber unserer Meinung nach einen entscheidenden Nachteil: Sie hat einen ausgeprägten Schwarmtrieb, was evtl. für Anfänger problematisch oder gar frustrierend sein kann. Wir denken z.B. daran, wenn auf einmal ein Nachbar an der Tür klopft und ziemlich sauer verlangt, den Schwarm von seinem Dachfirst zu entfernen. Es graut mir gelinde gesagt davor, auf einer Leiter zu stehen, in der einen Hand den Schwarmfangbehälter zu haben und in der anderen den Abkehrbesen und dann freihändig zu versuchen den Schwarm zu fangen. Wenn man dann noch an einer unerwarteten Stelle einen Stich ab bekommt, kann das ganz leicht zu einem Unfall führen. Als weiteren kleinen Makel ist hier noch aufzuführen, dass bei ausbleibender Tracht, die Königin relativ schnell aus der Eilage geht, sprich wenig Blüten = wenig neue Bienen, was als Resultat hat, dass die Bienen bei wieder einsetzender Tracht nicht die volle Volksstärke besitzen kann. Bei der Zucht der Carnica wird auch das Aussehen der Bienen berücksichtigt, man möchte also eine bestimme Farbausprägung der Biene haben, was sich gegebenenfalls negativ auf das Verhalten auswirken kann.
Die Buckfastbiene dagegen wurde von Bruder Adam (Karl Kehrle *3.08.1898 † 1.09.1996) seit dem Jahre 1916 auf ihr Verhalten hin gezüchtet. Die Buckfastbiene wurde ausschließlich auf ihre erwünschten Eigenschaften hin gezüchtet. Das Aussehen, wie etwas Behaarung, Farbausprägung des Hinterleibes oder Beschaffenheit der Flügel wurde bei dieser Zucht völlig außer Acht gelassen. Bruder Adam wollte eine sanftmütige, schwarmträge aber dennoch ertragreiche Bienenrasse züchten, die der modernen Imkerei von Nutzen ist. Er hat sein ganzes Leben diesem Ziel gewidmet und ständig neue Rassen in seinen Hauptstamm integriert. Wir denken, dass diese Arbeit nicht umsonst gewesen sein kann und wenn viele Leute mit Begeisterung von dieser Bienenrasse berichten, kann sie ja wohl kein kompletter Reinfall sein. Wenn diese Rasse wirklich so Schwarmträge ist, wie es beschrieben wird, dann ist sie gerade für Anfänger (unserer Meinung nach) super geeignet. Einen entscheidenden Nachteil hat natürlich auch die Buckfast: Ihr Futterverbrauch liegt ca. 10-20% über dem der Carnica. Dies sollte man beim Einfüttern im Sommer berücksichtigen.
Natürlich können wir die Bedenken der Imkerkollegen verstehen, wenn diese Angst vor Stechern haben, gerade wenn sie älteren Baujahres sind und in den 60er Jahren die Umstellung von der dunklen Europäischen Biene auf die Carnica miterlebt haben; dabei muss es wohl Berichten zufolge desöfteren bei Verpaarungen der beiden Rassen zu sehr stechlustigen Völkern gekommen sein.
Diese Imker kann man allerdings beruhigen: In dem Buckfaststamm ist die Carnica schon lange eingeflossen, noch unter der Leitung von Bruder Adams. Und dieser hätte den Carnica-Stamm niemals in den Buckfast-Stamm einfließen lassen, wenn er Bedenken im Bezug auf das Verhalten der Bienen gehabt hätte, zumal er jede Neuzüchtung mehrere Jahre unter strenger Begutachtung parallel zum Haupt-Buckfast-Stamm hat laufen lassen. Wenn es irgendwelche ungewollten "Nebenerscheinungen" gegeben hat, hat er eine Linie komplett fallen gelassen.
Wir denken, dass es führ einen erfahrenen Imker ein leichtes wäre, dass auch ein überzeugter Carnica-Imker, sich mal ein Volk Buckfast hinstellt und dieses Volk mal vorurteilsfrei bewirtschaftet. Aber genau an diesem Punkt scheint es bis jetzt noch zu scheitern. Wir haben in diversen Foren, in den Medien und auch im Imkerverein schon so viel von Problemen mit PSM (Pflanzenschutzmitteln) gehört, da sollten sich doch alle Imker (egal ob Carnica, Buckfast, Nigra oder was auch immer) zusammentun und dagegen was unternehmen, denn DAS bedroht alle Völker und trennt nicht nach Rassen.
Die Carnica (eigentlich Kärntner Biene) ist eine Unterart der Westlichen Honigbiene und somit natürlich entstanden. Sie hat sich nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland schnell verbreitet, aufgrund ihrer Fähigkeit mit warmen Sommern und kalten Wintern gut zurecht zu kommen. Bei ihrer Verbreitung hat sie aber auch die Dunkle Europäische Biene fast komplett verdrängt, aufgrund ihrer höheren Volksstärke und damit auch höheren Honigertrags. Diese Art hat aber unserer Meinung nach einen entscheidenden Nachteil: Sie hat einen ausgeprägten Schwarmtrieb, was evtl. für Anfänger problematisch oder gar frustrierend sein kann. Wir denken z.B. daran, wenn auf einmal ein Nachbar an der Tür klopft und ziemlich sauer verlangt, den Schwarm von seinem Dachfirst zu entfernen. Es graut mir gelinde gesagt davor, auf einer Leiter zu stehen, in der einen Hand den Schwarmfangbehälter zu haben und in der anderen den Abkehrbesen und dann freihändig zu versuchen den Schwarm zu fangen. Wenn man dann noch an einer unerwarteten Stelle einen Stich ab bekommt, kann das ganz leicht zu einem Unfall führen. Als weiteren kleinen Makel ist hier noch aufzuführen, dass bei ausbleibender Tracht, die Königin relativ schnell aus der Eilage geht, sprich wenig Blüten = wenig neue Bienen, was als Resultat hat, dass die Bienen bei wieder einsetzender Tracht nicht die volle Volksstärke besitzen kann. Bei der Zucht der Carnica wird auch das Aussehen der Bienen berücksichtigt, man möchte also eine bestimme Farbausprägung der Biene haben, was sich gegebenenfalls negativ auf das Verhalten auswirken kann.
Die Buckfastbiene dagegen wurde von Bruder Adam (Karl Kehrle *3.08.1898 † 1.09.1996) seit dem Jahre 1916 auf ihr Verhalten hin gezüchtet. Die Buckfastbiene wurde ausschließlich auf ihre erwünschten Eigenschaften hin gezüchtet. Das Aussehen, wie etwas Behaarung, Farbausprägung des Hinterleibes oder Beschaffenheit der Flügel wurde bei dieser Zucht völlig außer Acht gelassen. Bruder Adam wollte eine sanftmütige, schwarmträge aber dennoch ertragreiche Bienenrasse züchten, die der modernen Imkerei von Nutzen ist. Er hat sein ganzes Leben diesem Ziel gewidmet und ständig neue Rassen in seinen Hauptstamm integriert. Wir denken, dass diese Arbeit nicht umsonst gewesen sein kann und wenn viele Leute mit Begeisterung von dieser Bienenrasse berichten, kann sie ja wohl kein kompletter Reinfall sein. Wenn diese Rasse wirklich so Schwarmträge ist, wie es beschrieben wird, dann ist sie gerade für Anfänger (unserer Meinung nach) super geeignet. Einen entscheidenden Nachteil hat natürlich auch die Buckfast: Ihr Futterverbrauch liegt ca. 10-20% über dem der Carnica. Dies sollte man beim Einfüttern im Sommer berücksichtigen.
Natürlich können wir die Bedenken der Imkerkollegen verstehen, wenn diese Angst vor Stechern haben, gerade wenn sie älteren Baujahres sind und in den 60er Jahren die Umstellung von der dunklen Europäischen Biene auf die Carnica miterlebt haben; dabei muss es wohl Berichten zufolge desöfteren bei Verpaarungen der beiden Rassen zu sehr stechlustigen Völkern gekommen sein.
Diese Imker kann man allerdings beruhigen: In dem Buckfaststamm ist die Carnica schon lange eingeflossen, noch unter der Leitung von Bruder Adams. Und dieser hätte den Carnica-Stamm niemals in den Buckfast-Stamm einfließen lassen, wenn er Bedenken im Bezug auf das Verhalten der Bienen gehabt hätte, zumal er jede Neuzüchtung mehrere Jahre unter strenger Begutachtung parallel zum Haupt-Buckfast-Stamm hat laufen lassen. Wenn es irgendwelche ungewollten "Nebenerscheinungen" gegeben hat, hat er eine Linie komplett fallen gelassen.
Wir denken, dass es führ einen erfahrenen Imker ein leichtes wäre, dass auch ein überzeugter Carnica-Imker, sich mal ein Volk Buckfast hinstellt und dieses Volk mal vorurteilsfrei bewirtschaftet. Aber genau an diesem Punkt scheint es bis jetzt noch zu scheitern. Wir haben in diversen Foren, in den Medien und auch im Imkerverein schon so viel von Problemen mit PSM (Pflanzenschutzmitteln) gehört, da sollten sich doch alle Imker (egal ob Carnica, Buckfast, Nigra oder was auch immer) zusammentun und dagegen was unternehmen, denn DAS bedroht alle Völker und trennt nicht nach Rassen.
Ich muss zugeben, als wir uns im Sommer dazu entschlossen hatten, unsere eigenen Bienen durch die Gegend fliegen zu lassen, hatten wir noch keine Ahnung, dass das Jahreshoch der Biene bereits im Juni ist und dass das Bienenvolk von diesem Zeitpunkt an abnimmt. Unsere Vorstellung war gewesen: Je wärmer es ist, desto besser ist es für sie und desto mehr Bienen gibt es auch im Volk.
Als nächstes muss man sich Gedanken machen, mit was man in die Imkerei staten möchte. Zur Auswahl stehen: Ableger, Kunstschwarm oder Wirtschaftsvolk.
Ein Ableger wird aus bebrüteten Waben, welche in einen neue Beute gehängt werden, gebildet. Preislich besteht ein Unterschied darin, ob man drei, vier oder fünf bebrütete Waben kauft. Es kommt halt drauf an, was man vor hat: Möchte man langsam mit dem Volk zusammen in die Imkerei hinein wachsen, sollte man mit einem oder zwei 3-Waben-Ableger beginnen. Je mehr Waben ein Volk besitzt, desto stärker ist es, wenn man es kauft und desto eher kann man auch im gleichen Jahr noch Honig ernten.
Der Kunstschwarm besteht nur aus Bienen und einer Königin (teilweise unbegattet). Dieser Schwarm wird in eine Beute gegeben, in welcher sich nur Rähmchen mit Mittelwänden oder Anfangsstreifen befinden. Die Bienen müssen dann ein Wabenwerk errichten, damit die Königin überhaupt irgendwo Eier hinein legen kann.
Das Wirtschaftsvolk besteht aus einem kompletten Volk, aus dem keine Waben genommen wurden, sondern welches ausgewintert wurde und vom Vorbesitzer als Honigproduzent im Kaufjahr benutzt worden wäre. Wenn man sich ein Wirtschaftsvolk zulegt, kann man mit Sicherheit noch 1-2 Ablegen bilden, ohne dem Volk sichtlich zu schaden.
Und genau mit 2 solcher Wirtschaftsvölker wollten wir im Juli 2013 starten. Natürlich hatten wir gelesen, dass das Bienenjahr so gut wie vorbei ist, aber uns hat der Gedanke nicht los gelassen, unsere eigenen Völker im Garten stehen zu haben. Also haben wir uns auf die Suche nach Buckfast-Züchtern gemacht. Bei den Ersten paar Telefonaten hieß es einfach: Wir/Ich habe(n) keine mehr, erst wieder nächstes Jahr. Dann bin ich auf die Internet-Präsenz der Imkerei Lange gestoßen und habe kurz darauf mit Herrn Lange telefoniert. Er fragte mich, warum ich mich dieses Jahr überhaupt noch mit einem Volk belasten wolle, gerade bei Anfängern würden viele Fehler bei der Varroa-Behandlung gemacht und dann würde das Volk im schlimmsten Falle über den Winter zu Grunde gehen und ich hätte das Geld für 2 Wirtschaftsvölker umsonst aus gegeben. Er sagte mir, wenn ich drauf bestehe, könnte er mir noch 2 Völker besorgen, aber er riet mir definitiv vom jetzigen Kauf ab. Dies hat uns so begeistert, weil wir die Sache noch gar nicht von dieser Seite betrachtet hatten. Er hatte uns angeboten, 2 Wirtschaftsvölker für das Frühjahr 2014 zu reservieren, wir sollten aber noch mal in Ruhe drüber nach denken. Dies taten wir dann auch. Auch habe ich mich noch etwas intensiver mit der Imkerei Lange beschäftigt und durfte feststellen, dass Frau Lange tolle Monatshinweise auf ihrer Seite veröffentlicht hat. Sie gibt tolle Tipps und Hinweise, welche Arbeiten in welchem Monat verrichtet werden müssen. Auch ist das ganz toll bebildert und verständlich niedergeschrieben. Und so haben wir dann schlussendlich unsere 2 Wirtschaftsvölker für das Frühjahr 2014 bestellt.
Wir hoffen, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und wünschen euch noch schöne, verbleibende Feiertage.
Familie Fuchs

Als nächstes muss man sich Gedanken machen, mit was man in die Imkerei staten möchte. Zur Auswahl stehen: Ableger, Kunstschwarm oder Wirtschaftsvolk.
Ein Ableger wird aus bebrüteten Waben, welche in einen neue Beute gehängt werden, gebildet. Preislich besteht ein Unterschied darin, ob man drei, vier oder fünf bebrütete Waben kauft. Es kommt halt drauf an, was man vor hat: Möchte man langsam mit dem Volk zusammen in die Imkerei hinein wachsen, sollte man mit einem oder zwei 3-Waben-Ableger beginnen. Je mehr Waben ein Volk besitzt, desto stärker ist es, wenn man es kauft und desto eher kann man auch im gleichen Jahr noch Honig ernten.
Der Kunstschwarm besteht nur aus Bienen und einer Königin (teilweise unbegattet). Dieser Schwarm wird in eine Beute gegeben, in welcher sich nur Rähmchen mit Mittelwänden oder Anfangsstreifen befinden. Die Bienen müssen dann ein Wabenwerk errichten, damit die Königin überhaupt irgendwo Eier hinein legen kann.
Das Wirtschaftsvolk besteht aus einem kompletten Volk, aus dem keine Waben genommen wurden, sondern welches ausgewintert wurde und vom Vorbesitzer als Honigproduzent im Kaufjahr benutzt worden wäre. Wenn man sich ein Wirtschaftsvolk zulegt, kann man mit Sicherheit noch 1-2 Ablegen bilden, ohne dem Volk sichtlich zu schaden.
Und genau mit 2 solcher Wirtschaftsvölker wollten wir im Juli 2013 starten. Natürlich hatten wir gelesen, dass das Bienenjahr so gut wie vorbei ist, aber uns hat der Gedanke nicht los gelassen, unsere eigenen Völker im Garten stehen zu haben. Also haben wir uns auf die Suche nach Buckfast-Züchtern gemacht. Bei den Ersten paar Telefonaten hieß es einfach: Wir/Ich habe(n) keine mehr, erst wieder nächstes Jahr. Dann bin ich auf die Internet-Präsenz der Imkerei Lange gestoßen und habe kurz darauf mit Herrn Lange telefoniert. Er fragte mich, warum ich mich dieses Jahr überhaupt noch mit einem Volk belasten wolle, gerade bei Anfängern würden viele Fehler bei der Varroa-Behandlung gemacht und dann würde das Volk im schlimmsten Falle über den Winter zu Grunde gehen und ich hätte das Geld für 2 Wirtschaftsvölker umsonst aus gegeben. Er sagte mir, wenn ich drauf bestehe, könnte er mir noch 2 Völker besorgen, aber er riet mir definitiv vom jetzigen Kauf ab. Dies hat uns so begeistert, weil wir die Sache noch gar nicht von dieser Seite betrachtet hatten. Er hatte uns angeboten, 2 Wirtschaftsvölker für das Frühjahr 2014 zu reservieren, wir sollten aber noch mal in Ruhe drüber nach denken. Dies taten wir dann auch. Auch habe ich mich noch etwas intensiver mit der Imkerei Lange beschäftigt und durfte feststellen, dass Frau Lange tolle Monatshinweise auf ihrer Seite veröffentlicht hat. Sie gibt tolle Tipps und Hinweise, welche Arbeiten in welchem Monat verrichtet werden müssen. Auch ist das ganz toll bebildert und verständlich niedergeschrieben. Und so haben wir dann schlussendlich unsere 2 Wirtschaftsvölker für das Frühjahr 2014 bestellt.
Wir hoffen, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und wünschen euch noch schöne, verbleibende Feiertage.
Familie Fuchs


